Schauspiel von Peter Shaffer
AMADEUS zeigt Ausschnitte aus dem Leben Mozarts mit all seiner Traurigkeit, Verrücktheit und Genialität aus der Sicht, von dem sich selbst als Mozarts Mörder bezichtigten, Antonio Salieris. Das Stück spielt in Wien des beginnenden 19 Jh. Antonio Salieri ist der gefeierte Hofkapellmeisters von Kaiser Joseph II. Er ist die Tugend in Person, doch nun tritt Mozart in sein Leben. Auf der einen Seite getrieben von Eifersucht und Hass und auf der anderen Seite entzückt von den himmelsgleichen Kompositionen Mozarts, trieftet Salieris Gemüt immer mehr auseinander. Sein Wesen verändert sich gänzlich und er erkennt sich in seinen Taten selbst nicht wieder. Mozarts Naivität und Vertrauen in Salieri machen die Sache nicht besser.
AMADEUS verspricht einen Abend voller Musik und tollen Kostümen. Das Stück schafft es dem Zuschauer die Sonnen- und Schattenseiten des Genies aufzuzeigen. Es wird einem die Gradwanderung von Unrecht, Recht, Verständnis und Missgunst Nahe gelegt.
Die Musik wird nicht nur abgespielt, sondern die Inszenierung schafft es einen neuen Bezug dazu zu geben
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Da macht es nichts, dass Shaffer es mit der historischen Wahrheit nicht so ernst nimmt. Nicht die Fakten entscheiden, sondern die Schatten- und Sonnenseiten des menschlichen Wesens, die in AMADEUS auf eine nette und humorvolle Art gezeigt werden.
Die Kostüme sind eine Pracht, denen man jedoch versucht hat einen modernen Touch zu verleihen. Ob man das geglückt nennt oder nicht, ist Ermessenssache.
Alles in allem lässt sich dieses Stück nur empfehlen. Es ist humorvoll, interessant und auch etwas fürs Auge.
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Da macht es nichts, dass Shaffer es mit der historischen Wahrheit nicht so ernst nimmt. Nicht die Fakten entscheiden, sondern die Schatten- und Sonnenseiten des menschlichen Wesens, die in AMADEUS auf eine nette und humorvolle Art gezeigt werden.
Die Kostüme sind eine Pracht, denen man jedoch versucht hat einen modernen Touch zu verleihen. Ob man das geglückt nennt oder nicht, ist Ermessenssache.
Alles in allem lässt sich dieses Stück nur empfehlen. Es ist humorvoll, interessant und auch etwas fürs Auge.
Martha Rave
30.01.2011 um 15:00 Uhr
05.02.2011; 20.02.2011; 27.03.2011 jeweils 19.30 Uhr im Großen Haus
Altersempfehlung: ab 12 Jahre
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